Ti-6Al-4V Titanlegierung für L-DED
Ti-6Al-4V ist aufgrund seiner hervorragenden mechanischen Eigenschaften, seiner Korrosionsbeständigkeit und seiner hohen industriellen Anpassungsfähigkeit eine der am häufigsten verwendeten Titanlegierungen im Laser-Draht-Energieabscheidungsverfahren (L-DED). Sie weist ein erhebliches Potenzial für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt auf. Im Vergleich zu anderen Verfahren bietet das L-DED-Verfahren eine höhere Materialausnutzung, breitere Fertigungsmöglichkeiten und eine größere Prozessstabilität, wodurch es sich besonders für die Großserien- und Massenproduktion eignet.
Übersicht über die hinterlegten Teile:

Mikrostruktur der abgeschiedenen Teile:

Unterschiedliche Drahtdurchmesser: a & b: 0,8 mm, c & d: 1,1 mm, e & f: 1,6 mm
Die Ergebnisse zeigten, dass ein größerer Drahtdurchmesser zu gröberen Körnern führte und im Gegenzug die Festigkeit verringerte. Die Bruchanalyse ergab zudem, dass die mit größeren Drahtdurchmessern hergestellten Schichten mehr Defekte aufwiesen, was zum Verlust der Zugfestigkeit beitrug.
Säulenförmige β-Körner waren das vorherrschende mikrostrukturelle Merkmal in allen Ablagerungen. Zudem wurden an den Rändern gleichachsige Körner beobachtet, wo sich aufgrund von Wärmeansammlung veränderte Erstarrungsbedingungen ergaben.
REM-Aufnahme der Bruchstelle:

Unterschiedliche Drahtdurchmesser: a & b: 0,8 mm, c & d: 1,1 mm, e & f: 1,6 mm
In den letzten Jahren, Titanlegierungspulver—vor allem Ti-6Al-4V-Pulver—hat im Bereich der additive Fertigung und 3D-Druck von Metall. Angesichts der steigenden Nachfrage nach leichten, hochfesten Bauteilen sind Branchen wie Luft- und Raumfahrt, medizinische Implantate, Automobilindustrie und Energiewirtschaft haben sich zunehmend an Materialien auf Basis von Titanpulver für fortschrittliche Fertigungslösungen. Der Einsatz von kugelförmiges Titanpulver Das durch Gaszerstäubung oder Plasma-Sphäroidisierung hergestellte Material gewährleistet eine hervorragende Fließfähigkeit, eine gleichmäßige Schichtablage und hervorragende mechanische Eigenschaften der fertig gedruckten Teile.
Im Vergleich zu herkömmlichen subtraktiven Verfahren, Laser-Metallauftrag (LMD) oder L-DED bietet bemerkenswerte Vorteile hinsichtlich der Reparaturfähigkeit und der individuellen Anpassung. So lassen sich beispielsweise beschädigte Luft- und Raumfahrtkomponenten direkt reparieren, indem Titanpulver als Ausgangsmaterial, wodurch Materialverschwendung und Produktionskosten deutlich reduziert werden. Dieser nachhaltige Ansatz steht im Einklang mit dem wachsenden Trend hin zu umweltfreundlicher Fertigung und Kreislaufwirtschaft in der metallverarbeitenden Industrie.
Außerdem, Ti-6Al-4V-Pulver zeichnet sich durch hervorragende Schweißbarkeit und Hitzebeständigkeit aus, was es zu einer bevorzugten Wahl für Triebwerksschaufeln, Turbinenkomponenten und Strukturteile die extremen Temperaturen und mechanischen Belastungen standhalten müssen. Die Kombination aus hohes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis und Biokompatibilität Das macht diese Legierung zudem ideal für medizinische Implantate, wie beispielsweise in der Orthopädie und Zahnmedizin.
Da die weltweite Nachfrage nach Hochleistungsmetallpulver Da die Nachfrage weiter steigt, investieren die Hersteller in stabilere und skalierbarere Technologien zur Pulverherstellung. Die Fähigkeit, gleichbleibende Ergebnisse zu erzielen Partikelgrößenverteilung von Titanpulver, hohe Reinheit und ein geringer Sauerstoffgehalt wirken sich unmittelbar auf die Qualität und Leistungsfähigkeit des Endprodukts aus in 3D-Druck oder L-DED Prozesse. Daher ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen Pulvereigenschaften und Abscheidungsqualität ist sowohl in der wissenschaftlichen Forschung als auch in industriellen Anwendungen zu einem zentralen Schwerpunkt geworden.




